2020: Ein Jahr der „Ent-Scheidung"


2020 diente erneut der „Ent-Scheidung“. Zu scheiden zwischen wahr und unwahr, u.a. dessen was uns von anderen mitgeteilt wurde und darauf wartet, von uns selbst betrachtet zu werden.

Ist „Selbst-Bestimmung“ als Mensch ein hohes, persönliches Gut oder ein Gut, welches andere zunächst definieren und festlegen? … und Mensch sich zu fügen hat?

Besteht der Sinn des Lebens darin in einer liebgewonnenen Komfortzone zu leben und zu meinen, alles bleibt wie es ist? „Same procedure as every year“ ? Genug Geld, großes Haus und Auto, wenig oder kein Bewusstsein für Natur, Menschlichkeit, Gefühl, Herz, Tiefsinniges etc. ?

Ich lernte für mich, dass die Befassung mit negativen Dingen sehr lehrreich sein kann. Zum einen zur eigenen Meinungsbildung, zum anderen zu lernen, wann es genug ist. Wer jedoch das Licht und den Tag begreifen will, kann dies nur, wenn er weiß, wie sich die Dunkelheit und Nacht anfühlt. Freiheit lässt sich erst erfahren und schätzen, wenn Unfreiheit existiert und erlebt wird. Alles im Leben hat seine zwei Seiten.

Jeder von uns blickt auf sein persönlich, gelebtes Jahr zurück. Jeder geht mit neuen Wünschen in ein neues Jahr. Ich wünsche Euch allen einen ruhigen Jahreswechsel. 2021 wird ein neues Jahr und bietet neue Möglichkeiten. Der „Ent-Scheidung“. Für jeden ganz persönlich.

> Jens Zurmühlen <